Ausgabe 76 (Frühling 2026)

Liebe Leserin, lieber Leser.
Unglücklicherweise gab es in der jüngeren Vergangenheit schon mehrfach die Veranlassung, in meinen Newslettern auf Krisen zu reagieren. Geht es Ihnen im Moment auch so?
Die schlechten Nachrichten über die aktuellen Kriege und aggressiven Handlungen in immer mehr Ländern und Regionen dieser Welt, die Klima-Krise und vieles mehr belastet
und erzeugt wieder und zunehmend sehr viel Stress. Körper und Geist leiden, was im besten Falle »nur« Befindlichkeitsstörungen nach sich zieht. Leider führt
die ständige Überflutung mit Nachrichten und Diskussionen viel zu oft auch zu »richtigen« Erkrankungen. Und mit Ihnen, mit Ihrem Körper und Ihrer Seele
leiden auch Ihre Darmbakterien und melden das über die sogenannte »Darm-Hirn-Achse« aus dem Bauch an Ihren Kopf – ein Teufelskreis, den es unbedingt zu
unterbrechen gilt. Deshalb ist es wichtig, sich in Krisenzeiten auch um die Darmbakterien zu kümmern. Das ist oft einfacher als gedacht, und ich stelle Ihnen in diesem
Newsletter mögliche Lösungsansätze vor, u.a. eine Darmbakterien-Meditation, mit denen Sie sich selber und auch Ihren Darmbakterien helfen können.
Zugegeben: das löst (leider) nicht die Krisen auf der Welt, aber es kann – zumindest einen kleinen Teil – dazu beitragen, dass Sie gesund bleiben.
Schwerpunktthema: Entspannung – auch und gerade in Krisenzeiten
(Menü: Wissensdatenbank/Ganzheitliche Gesundheit/Entspannung/Entspannung)
Stress wirkt sich nicht nur negativ auf unser Wohlbefinden aus. Unter Stress kann unsere Verdauung nicht korrekt arbeiten. Das Verdauungssystem
funktioniert auch nach Tausenden von Jahren, also einem Wimpernschlag in der
menschlichen Evolution, noch genauso, wie bei unseren Vorfahren. In Stresssituationen werden nur all jene Funktionen aufrechterhalten, die zum Überleben
wichtig sind. Weniger wichtige Funktionen – wie u.a. die Verdauung – werden heruntergefahren, so dass die Ressourcen nur noch für die
Bewältigung der aktuellen Umstände bereitgestellt werden. All dies wird geregelt durch unser autonomes Nervensystem, also das Nervensystem,
das wir nicht willentlich beeinflussen können. Es sind hier die beiden Gegenspieler Sympathikus und Parasympathikus, die diese Körperreaktionen
steuern. Der Sympathikus ist für die Stressregulierung zuständig, der Parasympathikus für den Ruhemodus. Beide Nervensysteme arbeiten
ausschließlich, d.h. es gibt keine Gleichzeitigkeit oder Zusammenarbeit. Entweder ist man im Stressmodus oder im Ruhemodus. Mit aktiver Entspannung
können wir auch in stressigen Zeiten – wie auch den derzeitigen – dazu beitragen, in den Ruhemodus zu kommen und u.a. für eine
gesunde Verdauung sorgen.
Lesen Sie hier gerne weiter ...
Podcast: Darmbakterien-Meditation
(Menü: Videos/Tutorials und Podcasts)
Eine ideale Möglichkeit, sich zu entspannen und dabei gleichzeitig etwas Gutes für die Darmflora zu tun, ist die »Darmbakterien-Meditation«. Diese Meditation
soll Sie dabei unterstützen, in stressigen Zeiten auf sich zu achten und für die eigene mentale und körperliche Gesundheit zu sorgen. Im Podcast-Format
leite ich Sie durch eine Meditation, in der Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Darmbakterien fokussieren können. Wählen Sie Ihren Wohlfühlort und die
für Sie passende Zeit. Ganz bewusst sind weder Musik noch andere Geräusche hinterlegt, sondern die Anleitung enthält nur meine Stimme. Da die
Geschmäcker verschieden sind, wäre eine vorgegebene Musikauswahl für die einen vielleicht genau das Richtige, für die anderen aber gerade nicht.
Deshalb: schalten Sie gerne, wenn Sie möchten, Ihre eigene, ganz persönliche Musik dazu an. Oder konzentrieren Sie sich nur auf die Stimme und genießen
Sie die Stille. Und wer mag, kann mir gerne eine Rückmeldung geben, wie es ihm gefallen hat.
Hier geht es direkt zum Podcast ...
Liebe Leserin, lieber Leser, tatsächlich gibt es derzeit eigentlich fast nur schlechte Nachrichten. Trotzdem möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auch auf das Positive lenken:
der Frühling kommt mit Macht und bringt uns nach einem diesmal schneereichen Winter endlich wieder schöneres Wetter. Bitte genießen Sie diese Jahreszeit
mit allen Sinnen: gehen Sie nach draußen in die Natur, atmen Sie bei einem Spaziergang die frische Luft und erfreuen Sie sich an den bunten Blumen. Garantiert begegnen
Ihnen dann auch nicht nur viele interessante Insekten oder Vögel, vor allem aber treffen Sie andere Menschen, die sich genauso freuen wie Sie und mit denen Sie vielleicht ein Schwätzchen
halten können. Und ein solcher – hoffentlich täglicher – Spaziergang hat auch den wunderbaren Nebeneffekt, dass die Bewegung guttut – Ihrer
Psyche und auch Ihrem Verdauungssystem. Auch wenn Sie dafür vielleicht Ihren inneren Schweinehund überwinden müssen, werden Sie sich unter Garantie
besser fühlen, wenn Sie heimkommen. Und ein solcher Spaziergang ist nur eine Möglichkeit unter vielen, etwas für Körper Geist und Seele zu tun. Ich bin
überzeugt, Sie finden das genau für Sie Passende.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute – nicht nur, aber gerade jetzt!
Den nächsten Newsletter erhalten Sie dann, wenn Sie möchten, zum kommenden Sommer.
Ganz herzliche Grüße aus dem Rheinland
Ihre
P.S. Gerne können Sie diesen Newsletter auch an Freunde und Bekannte weiterleiten!
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