Letzte Aktualisierung dieser Seite: 9.1.2015


Behandlungsgrundsätze bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten


Es gibt für jede Nahrungsmittel-Unverträglichkeit ganz spezielle Behandlungsmöglichkeiten. Einige Grundsätze gelten jedoch bei allen Arten von Intoleranzen: die weitestgehende Meidung der unverträglichen Stoffe.

Nachdem die Diagnose »Nahrungsmittel-Unverträglichkeit« gestellt wurde – beispielsweise Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktoseintoleranz) oder Fruchtzucker-Unverträglichkeit (Fruktoseintoleranz) oder andere, ist es erforderlich, die entsprechenden Beschwerdeverursacher in Zukunft weitestgehend zu meiden.

Bevor man nun jedoch voreilig beginnt, alle erdenklichen Bestandteile dauerhaft vom Speisezettel zu streichen, sollte man zuerst genau ermitteln, welche Nahrungsbestandteile wirklich Probleme bereiten, denn nicht immer sind es alle möglichen Verdächtigen, die bei jedem Menschen zu Beschwerden führen müssen. Eine übertriebene Eliminierung von wertvollen Nahrungsmitteln ist auf Dauer nachteilig für die Gesundheit. Deshalb ist es immer erforderlich, die wirklichen Beschwerdeverursacher zu entlarven. Zudem führt eine dauerhaft stark eingeschränkte Speisenauswahl zu einer drastischen Senkung der Lebensqualität, was bei intelligenter Herangehensweise überhaupt nicht nötig ist.

Am Anfang steht jedoch immer eine Zeit der absoluten Karenz – also eine Zeit des völligen Weglassens aller eventuellen Beschwerdeverursacher. Dies kann – wenn man möchte – sogar eine Zeit des Fastens sein, in der wirklich außer Getränken keinerlei Nahrung zu sich genommen wird. Aber auch eine Ernährung mit wenigen, unverdächtigen Lebensmitteln kann dazu führen, dass die Beschwerden, die einen bisher gequält haben, nachlassen und verschwinden.

Nach dieser Zeit der absoluten Karenz, in der man völlig beschwerdefrei geworden sein sollte, kann man langsam und angepasst an die individuelle(n) Unverträglichkeit(en) beginnen, vorsichtig das eine oder andere zusätzliche Lebensmittel wieder dem eingeschränkten Speiseplan hinzuzufügen und schauen, ob es vertragen wird oder vielleicht auch nicht. Auf diese Weise ist es möglich herauszufiltern, welche Lebensmittel Beschwerden verursachen und welche verzehrt werden können, ohne dass Probleme auftauchen.

Diese für alle Unverträglichkeiten gleiche Vorgehensweise lesen Sie bitte hier:

Fasten als Vorbereitung der Karenz
Karenz

Für alle weiteren, für jede Art der Unverträglichkeit spezifischen Behandlungswege lesen Sie bitte die unter den verschiedenen Rubriken aufgeführten Beiträge.


Empfehlung:
Eine zusätzliche Hilfe bei der Ermittlung geeigneter Lebensmittel stellt die
»DorisPaas.de – Lebensmittel-Datenbank« dar. Informieren Sie sich hier.