Letzte Aktualisierung dieser Seite: 2.11.2017

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Seit einiger Zeit habe auch ich mich entschlossen zu bloggen. Aber keine Bange: Sie werden hier keine Trivialitäten finden, was ich wann getan, gesagt oder gegessen habe.


Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige öffentlich gemachte Äußerungen von mir auch für Sie interessant sein könnten.

Immer mehr Zeitschriften, Organisationen oder auch online-Medien veröffentlichen Beiträge zu Gesundheits- und Ernährungsthemen. Und manchmal – wenn ich meine, etwas dazu beitragen zu können – kommentiere ich diese. Sei es, weil ich die Beiträge gut finde und die Inhalte bestärken oder ergänzen, oder aber auch, weil ich das Geschriebene einfach nicht unkommentiert stehen lassen möchte.

Aber auch Veröffentlichungen von Institutionen wie beispielsweise der Verbraucherzentrale sind in meinen Augen häufig so verfasst, dass ich hierzu – teilweise in Zusammenarbeit mit Interessengruppen – mit offenen Briefen oder Pressemitteilungen mit Ergänzungen oder aber auch Berichtigungen reagiere.

Im Folgenden finden Sie Links zu aktuellen Beiträgen und den zugehörigen Leserbriefen, Kommentaren, Pressemitteilungen bzw. offenen Briefen – chronologisch von unten nach oben geordnet.



  Facebookeintrag vom 2.11.2017


Voraussichtlich am 9. November wird die EU-Kommission darüber abstimmen, ob und ggf. für welche Zeitspanne die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verlängert wird – oder auch nicht.

Glyphosat ist einer von mehreren Inhaltsstoffen des unter dem Namen »Roundup« vertriebenen Unkrautvernichtungsmittels des amerikanischen Agrarkonzerns Monsanto, der wahrscheinlich in Kürze von dem deutschen Chemie- und Pharmakonzern Bayer AG aufgekauft werden wird. Neben Herbiziden produziert die Firma mit Hauptsitz in St. Louis im Bundesstaat Missouri und Niederlassungen in zahlreichen anderen Ländern auch Saatgut. Wie alle Herbizide und Pestizide benötigt auch Roundup, das sowohl in der kommerziellen Landwirtschaft wie auch in privaten Obst- und Gemüsegärten Verwendung findet, in der EU eine Zulassung, die erteilt wird, sofern die EU-Kommission der Meinung ist, diese Mittel seien für Mensch, Tier und Umwelt unbedenklich. Nur zugelassene Mittel dürfen verkauft und eingesetzt werden, ohne eine Zulassung sind der Vertrieb und die Ausbringung in der gesamten EU verboten. Liegt eine Zulassung vor, ist es den einzelnen Mitgliedsstaaten allerdings immer noch unbenommen, per Sonderregelung den Einsatz im eigenen Land zu untersagen. Umgekehrt ist es jedoch nicht möglich, eine fehlende EU-Zulassung in einzelnen Ländern aufzuheben. Die derzeitige Frist für die Zulassung von Glyphosat erlischt am 15. Dezember 2017 – sofern nicht rechtzeitig eine Folgezulassung erteilt wird.

Mehr über Glyphosat und die Wirkung dieses Stoffes findet ihr auf meiner Website

Auf der Website des BUND findet ihr eine Petition gegen die Verlängerung der Zulassungserlaubnis für Glyphosat. Da eine solche Stimmabgabe eine der wenigen Möglichkeiten ist, unserer Bundesregierung zu signalisieren, wie viele Menschen keine Verlängerung der Zulassung wünschen, bitte ich euch ganz herzlich darum, eure eigene Stimme abzugeben und zusätzlich diesen Beitrag auf euren Accounts zu verlinken. Je mehr Menschen ihren Willen in diesem Sinne kundtun, desto größer wird die Chance, dass auch die schwerfälligste Regierung dies hoffentlich endlich zur Kenntnis nimmt und in der EU-Kommission zumindest für Deutschland gegen ein Mittel stimmt, dessen Unbedenklichkeit mitnichten zweifelsfrei bewiesen ist.

Herzlichen Dank und liebe Grüße
Doris


 

Buchrezension bei Amazon.de vom 19.9.2017


Buchrezension bei Amazon.de vom 19.9.2017

Dr. Bharat B. Aggarwahl (mit Debora Yost):
Heilende Gewürze
Wie 50 heimische und exotische Gewürze Gesundheit erhalten
und Krankheiten heilen können

Meine persönliche Bewertung:


Wenn man nicht schon bisher ein Fan von Gewürzen gewesen ist,
macht spätestens dieses Buch gesunden Appetit darauf



Wie einfach es doch sein kann, etwas für seine Gesundheit zu tun – und dies nicht mit Mittelchen und Pülverchen (und deren Nebenwirkungen) aus der Apotheke, sondern lecker einfach nur beim Essen.

Aggarwal weiß ganz offensichtlich, wovon er spricht. Nicht nur aufgrund seiner ethnischen Herkunft, die seine natürliche Affinität zum reichlichen Gebrauch von Gewürzen erklärt, sondern auch durch seine Tätigkeit als Wissenschaftler darf man als Leser sicher sein, hier wirklich fundiertes Fachwissen serviert zu bekommen. Und die Zusammenarbeit mit Debora Yost hat hier ganz offensichtlich wunderbare Früchte getragen.

Dass mit mehr als nur Salz und Pfeffer gewürzte Speisen ein echter Gaumenschmaus sein können, weiß jeder. Das Wissen darum, dass sie auch einen heilenden Effekt haben können, ist leider großteilig in unserer westlichen, ach so »fortschrittlichen« Zivilisation verloren gegangen. Aggarwal und Yost bringen diese althergebrachten Schätze wieder in unser Bewusstsein zurück, und zwar nicht nur einfach behauptet, sondern auch für den kritischsten Leser wissenschaftlich belegt untermauert.

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Mindesthaltbarkeit
Zukunftsmusik?

»Das intelligente Verpackungs-Etikett«

Jeder kennt das: Im Supermarktregal schauen wir, das frischeste Produkt auszuwählen. Wir erwarten – und das im Allgemeinen nicht zu Unrecht – dass wir dann ein möglichst lange haltbares Lebensmittel mit nach Hause nehmen, das wir ggf. noch einige Zeit im Kühlschrank lagern können. Dies ist legitim.

Für den Händler bedeutet dieses Verhalten jedoch, dass er oftmals Nahrungsmittel, bei denen der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kurz bevor steht, entweder entsorgen oder aber zu einem verbilligten Preis verkaufen muss. Für den Händler ist dies eine Umsatzeinbuße und – im Falle der Entsorgung – eine Verschwendung von Ressourcen. Und das muss nicht so sein.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum. Letzteres finden wir z.B. bei Medikamenten, die nicht mehr nach Ablauf dieser Frist verwendet werden dürfen, weil dann entweder die Wirksamkeit nicht mehr gewährleistet werden kann oder die Wirkstoffe sogar verdorben sein können.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln bedeutet, dass diese bei korrekter Lagerung garantiert noch bis zu diesem Tag zum Verzehr geeignet sind. Aber auch danach können Sie noch genießbar sein, und im Allgemeinen ist dies auch je nach Art des Lebensmittels noch einige Tage der Fall. Lediglich Fleisch – vor allem Hackfleisch – trägt ein Verbrauchsdatum, bis zu dem das Produkt verzehrt werden soll, da hier der Verderb schneller einsetzt.

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4.7.2016

Tübiom

Ausnahmsweise einmal nicht in eigener Sache möchte ich Sie auf ein sehr interessantes Projekt aufmerksam machen: das Tübiom Projekt.

In Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik und der Universität Tübingen will die CeMeT GmbH im Rahmen dieses Projektes ermitteln, welches Mikrobiom im menschlichen Darm »normal« ist. Hierzu soll zuerst einmal anhand von Stuhlproben von 10.000 freiwilligen Probanden ermittelt werden, welche Mikroorganismen im Darm vorhanden sind und welche Lebens- und Essgewohnheiten mit den verschiedenen Besiedelungen in Verbindung gebracht werden können. Die Studie soll also helfen, Zusammenhänge zwischen der Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms, Gesundheit und Lebensstil besser zu verstehen und eine Referenzdatenbank aufzubauen.

In weiteren Schritten kann dann erforscht werden, ob es möglich sein kann, anhand einer Stuhlprobe über bestehende Krankheiten (z.B. Darmkrebs) oder aber auch über mögliche Erkrankungsrisiken Aussagen machen zu können. Ein sehr ambitioniertes und – wie ich meine – unterstützenswertes Vorhaben!

Das Projekt hat dazu aufgerufen, dass Menschen Stuhlproben einschicken und Fragebögen zu den relevanten Fakten ausfüllen. Völlig kostenlos für Sie können Sie ein Testset anfordern und bekommen nach dem Einsenden und der Auswertung nicht nur Auskunft über Ihr eigenes Mikrobiom. Sie können auf der Website auch interaktiv Ihre Ihre Ergebnisse mit der durchschnittlichen Zusammensetzung anderer Teilnehmergruppen vergleichen.

Gerne möchte ich ein solches Programm unterstützen und beteilige mich natürlich selbst daran. Auch Sie möchte ich ganz herzlich bitten, sich auf der Website zu registrieren und an dem Projekt teilzunehmen.

Herzlichen Dank



  Eintrag auf Xing vom 8.6.2015

Gratwanderung Einkauf





Wenn man von Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, -Allergien oder auch einer Zöliakie betroffen ist, kann der Lebensmitteleinkauf schon ziemlich beschwerlich werden: Jede Zutatenliste muss man intensiv studieren, um nicht versehentlich doch das eine oder andere unverträgliche Produkt in den Einkaufswagen zu legen.

Zwar hat man bald eine gewisse Auswahl an verträglichen Standard-Produkten zusammengestellt, aus denen man seine verträglichen Mahlzeiten zubereitet, und im vertrauten Supermarkt findet man diese meist sofort. Trotzdem kommt es häufig vor, dass eben dieser Supermarkt nicht nur die Anordnung der Lebensmittelgruppen auf den Kopf stellt und man wieder suchen muss, und leider gar nicht so selten ändern auch die Hersteller die Rezepturen ihrer Produkte. Ab und an ist also nicht nur ein neues Suchen, sondern auch ein Blick auf die Zutatenlisten der üblichen Produkte fällig – aber das kennen wir ja schon und sind daran gewöhnt.

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  Facebookeintrag vom 25.8.2014


Kommentar zum Beitrag Laktose- und glutenfreie Produkte bis 9mal teurer – Abzocke mit der Gesundheit






Der Beitrag auf der Website codecheck.info enthält zwar viele richtige Tatsachen, er erweckt aber leider insgesamt doch ein verzerrtes Bild.

Allein schon die Überschrift zeigt, dass hier nicht richtig differenziert wird: laktose- und glutenfreie Produkte in einen Topf zu werfen und die Preise für alle gleichzeitig zu vergleichen, kann zumindest irreführend sein.

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10.1.2015

Leserbrief zum Beitrag
»Strichcode kann Infos zur Gentechnik liefern«
im Kölner Stadt-Anzeiger vom 7.1.2015


Vielen Dank für den Beitrag »Strichcode kann Infos zur Gentechnik liefern«. Er zeigt informativ auf, wie die derzeitige Gesetzeslage und die Gedanken unseres Gesundheitsministers sind, im Zusammenhang mit der Problematik um TTIP umzugehen. Er macht auch deutlich, auf welche »Gegenliebe« die wirklichkeitsfremden Pläne stoßen, Inhaltsstoffe über einen Barcode zu deklarieren.

Sehr geehrter Herr Schmidt, ich persönlich zeige Ihnen die Rote Karte für das weitere Schlupfloch, mir unerwünschte Zutaten unterschieben zu können! Lesen Sie beim Einkauf den Barcode eines jeden Nahrungsmittels, das Sie kaufen, mit Ihrem Handy aus? Nehmen sich die Zeit, dann die langen Zutatenlisten zu studieren? Hat Ihr Smartphone ganz hinten in Ihrem Supermarkt noch einen Netzempfang, um diese Aktion durchführen zu können?

Bekennen Sie bitte endlich Farbe und kommen Ihrer Aufgabe nach, ein Minister für uns Verbraucher zu sein und uns vor Schäden durch industrielle Machenschaften wirksam zu schützen. Seien Sie sicher: es kommt auch Ihrer Gesundheit zugute und würde Ihnen – ganz nebenbei – auch Wählerstimmen sichern.




 

Buchrezension bei Amazon.de vom 10.11.2014

Dr. David Perlmutter mit Kristin Loberg:
Dumm wie Brot
Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört

Meine persönliche Bewertung:


Eher für den bereits sachlich umfassend informierten Leser als für den »einfach nur Neugierigen«


Den Tenor seines Buches lässt uns Dr. David Perlmutter bereits im Untertitel wissen: »Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört« und versucht aufzuzeigen, dass Weizen dafür verantwortlich ist, dass neurologisch-degenerative Erkrankungen wie u.a. Demenz und Alzheimer (wobei er diese beiden Erkrankungen leider in einen Topf wirft) durch Glutenverzehr verursacht werden.

So zeigt er auf, dass Arteriosklerose nicht nur die landläufig bekannten Folgeerkrankungen wie u.a. Herzinfarkte nach sich zieht, sondern auch die Blutgefäße im Gehirn beeinträchtigt, was neben Schlaganfällen auch zu Demenz und Alzheimer führt. Dies ist eine Schlussfolgerung, der ich ohne weiteres folgen kann – denn warum sollte eine Mangeldurchblutung nur in den Körperregionen Folgen haben, im Gehirn aber nicht?

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25.8.2014

Facebookeintrag vom 25.8.2014

Glosse

Mein Versuch, laktosefreie Brötchen zu kaufen

kürzlich erlebt auf einer Berlinreise


Ort: ein Bäckereigeschäft im Vorraum eines Supermarktes

Mitwirkende: eine Bäckereifachverkäuferin (wobei ich natürlich keine Garantie für die Ausbildung der Dame übernehmen kann und will), weiterhin ich als Kundin (wobei ich mir über meine Rolle als wirkliche Kundin nicht sicher bin – vielleicht war ich auch einfach nur ein Störenfried)

Ich: »Guten Tag, können Sie mir bitte sagen, ob die Laugenstangen und die Mehrkornfrischlinge Laktose enthalten?«

Verkäuferin: »Da müüsn se dahinten guckn, da hängt ne Liste.«

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Buchrezension bei Amazon.de vom 3.7.2014

Thomas Bannenberg:
Der Leitfaden

für freie unterrichtende, beratende und therapeutische Berufe

Meine persönliche Bewertung:


Wertvolle Hinweise für Gesundheits- oder Ernährungsberater, Heilpraktiker, Entspannungstherapeuten, Coaches etc.


Sie sind bereits als Gesundheits- oder Ernährungsberater, Heilpraktiker, Entspannungstherapeut, Coach oder als Spezialist in einem verwandten Berufsfeld selbstständig? Oder Sie nutzen Ihre Ausbildung bisher »nur« für sich selbst und liebäugeln mit einer selbstständigen Tätigkeit in Ihrem Berufsfeld? Oder Sie wollen erst demnächst eine solche Ausbildung beginnen?

Egal, ob Sie (noch) gar nicht an eine Selbstständigkeit denken oder aber in absehbarer Zeit ein neues (kleines) Unternehmen gründen wollen oder ob Sie schon richtig im Geschäft sind – für alle ist das Buch »Der Leitfaden« von Thomas Bannenberg eine wahre Fundgrube von Tipps!

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Buchrezension bei Amazon.de vom 21.2.2014

Danna Korn: Glutenfrei leben für Dummies
Vor allem mit den ersten Kapiteln ein hervorragender Ratgeber


Vor allem mit den ersten Kapiteln ist dieses Buch ein hervorragender Ratgeber für Menschen mit Zöliakie und Gluten-Sensitivität. Es gibt zahlreiche Informationen zu Hintergründen und Zusammenhängen, die es dem Leser ermöglichen, zu verstehen, was es mit dem Gluten auf sich hat. Vor allem sollten sich hier sicherlich Menschen mit einer frischen Diagnose angesprochen fühlen.

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Buchrezension bei Amazon.de vom 17.2.2014

Dr. med. William Davis: Weizenwampe
Bitte mit Vorsicht genießen


Das Buch »Weizenwampe« von Dr. med. William Davis zeigt eine völlig andere Betrachtungsweise des Themas »Weizen« und vor allem auch »Vollkorn« als allgemein üblich. Es wirft die bisherige Ansicht, Vollkorn sei gesund, über den Haufen und sagt – auf einen Nenner gebracht – dass nicht nur Auszugsmehle und deren Produkte, sondern auch das Vollkorn aus Weizen und allen anderen glutenhaltigen Getreiden ungesund seien.

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12.2.2014

Facebookeintrag vom 12.2.2014

Genmais 1507 – Chance zum Farbe bekennen verpasst

Brüssel hat abgestimmt – über die Erlaubnis, den gentechnisch veränderten Mais 1507 in der EU anbauen zu dürfen. Das Ergebnis dieser Abstimmung: 1507 darf in Zukunft angebaut werden.

Deutschland hat sich bei dieser Abstimmung enthalten. In den Medien bedauern die meisten Politiker unserer Regierung diese Stimmenthaltung: »Man selber wäre selbstverständlich – wie ja auch die große Mehrheit der Bevölkerung (!) – gegen eine solche Anbaugenehmigung. Aber leider leider wäre es üblich, sich im Falle von Uneinigkeit enthalten ZU MÜSSEN«.

Zugegeben: Die 29 Stimmen der Bundesrepublik hätten »den Kohl auch nicht fett gemacht«, und das Ergebnis wäre auch mit einer Ablehnung von Deutschland nicht anders ausgefallen. Trotzdem ist wieder einmal die Gelegenheit verpasst worden, dass die von uns gewählten Vertreter so für uns gesprochen hätten, wie sie die Stimmen aus dem Volke laut und deutlich vernehmen.

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10.1.2014

Facebookeintrag vom 10.1.2014

»Neue Bestimmungen zur Deklarationspflicht von Allergenen in Lebensmitteln ab 13.12.2014«

Eine gute Nachricht für uns veröffentlichte Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in einer Pressemitteilung am 13.12.2013 (ich zitiere aus http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2013/304-Was-sich-2014-aendert.html): »Mehr Transparenz durch die neue Lebensmittel-Kennzeichnung

Ab dem 13. Dezember 2014 gelten in der EU neue Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnung. Pflichtinformationen auf Lebensmittelverpackungen müssen eine Mindestschriftgröße haben, damit sie gut lesbar sind. Lebensmittel-Imitate müssen speziell gekennzeichnet werden. Bei ihrer Verwendung muss der ersatzweise verwendete Stoff in unmittelbarer Nähe des Produktnamens angegeben werden. Bestimmte Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen im Zutatenverzeichnis hervorgehoben werden. Auch bei nicht verpackten Lebensmitteln, sogenannter »loser Ware«, ist die genaue Kennzeichnung dieser Stoffe künftig verpflichtend. Das sind nur einige Beispiele weitere Details der Regelungen gibt es unter: www.bmelv.de/lebensmittelkennzeichnung«

Schade ist es natürlich, dass den Herstellern für die verpflichtende Umsetzung dieser Richtlinie ein ganzes Jahr Zeit gegeben wird – ein Jahr, in dem die Verbraucher leider noch mit den alten, auch vom BMELV als unzureichend erkannten Regelungen vorlieb nehmen müssen.

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12.12.2013

Achtung: Aspartam!

Im meiner gestrigen Tageszeitung war die Meldung auf Seite 11 gerade mal 5 cm hoch – aber für mich trotzdem sehr brisant: Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA behauptet nun ganz offiziell, dass nach einer von ihr durchgeführten Studie der künstliche Süßstoff »Aspartam« für die Verbraucher ungefährlich sei! Die erlaubten und »von der Industrie eingesetzten« Mengen seien unbedenklich – lediglich für Menschen mit der Stoffwechselerkrankung PKU (Phenylketonurie) würde eine Verzehrwarnung gegeben.

Irgendwie habe ich bei solcher Art Meldungen immer wieder ein Déjà vu – war da vor 60 Jahren nicht schon einmal etwas, wo lange Zeit und in mehr als verhängnisvoller Weise abgestritten wurde, dass ein Schlafmittel für die »bedauerlichen, aber nur vereinzelt auftretenden Missbildungen von Babies« verantwortlich sein könnte?

Zugegeben, hier gibt es selbstverständlich gravierende Unterschiede im Schweregrad! Aber ist es nicht immer wieder das gleiche System, wenn einen Verdacht, eine Substanz könne eventuell die Gesundheit von Verbrauchern beeinträchtigen, immer wieder zu Gunsten der Hersteller so lange unter den Teppich gekehrt wird, bis tatsächlich niemand mehr daran vorbei kommt zugeben zu müssen, dass eben doch ein Zusammenhang nicht mehr von der Hand zu weisen ist?

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DorisPaas – Lebensmittel-Datenbank

19.11.2013

DorisPaas.de – Lebensmittel-Datenbank

Die »DorisPaas.de – Lebensmittel-Datenbank« ist online!
Bitte informieren Sie sich hier: Lebensmittel-Datenbank-Info




 

Zum Xing-Beitrag vom 19.11.2013

Mehrere Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gleichzeitig – was kann ich eigentlich noch essen?

Diesen Satz hört und liest man immer häufiger! Denn bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ist es immer das Mittel der Wahl, die unbekömmlichen Lebensmittel weitestgehend zu meiden.

Wenn man eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit hat, ist es »relativ einfach«, sich anhand einer Liste zu orientieren, welche Lebensmittel verträglich sind oder welche Lebensmittel Probleme verursachen und besser gemieden werden sollten. Es bleiben immer noch genügend Lebensmittel zur Auswahl, um einen abwechslungsreichen Speisezettel zusammenstellen zu können.

Schwieriger wird es bei zwei Intoleranzen – und wahrscheinlich gänzlich unübersichtlich wird es, wenn man an mehreren Unverträglichkeiten leidet. Und deshalb fragen sich die Betroffenen eben häufig, was denn überhaupt noch möglich ist, sind wahrscheinlich übervorsichtig und trauen sich kaum noch, irgendetwas zu essen. Da kann die Auswahl recht schnell eintönig werden, und Demoralisierung und letztendlich sogar Mangelerscheinungen können die Folge sein.

So weit muss es nicht kommen! Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die »DorisPaas.de – Lebensmittel-Datenbank« vorstellen ...

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Xing-Beitrag vom 23.10.2013

»Es mag sein ...«

Es mag sein …

Es mag sein, dass der Spiegel in seinem Beitrag über das »Industrieprodukt Schwein« die Begriffe »Schweinesystem«, »Schlacht-Plan« und »große Sauerei« ungewollt zweideutig benutzt wurden – allein, mir fehlt dazu der Glaube! Diesen sehr empfehlenswerten Artikel in der Ausgabe 43/2013 sollten Sie auf jeden Fall lesen.

Es mag sein, dass es ja nach solch drastischen Vergleichen doch den einen oder anderen eingeFleischten Schweineesser gibt, der danach endlich ans Überlegen kommt – das wäre schön!

Es mag sein, dass wir Menschen unsere Vorstellungen von einem erfüllten Sexualleben nicht auf die Tiere übertragen dürfen, die vielleicht künstliche (Zwangs-)Befruchtungen nicht so empfinden wie wir. Und es mag sein, dass der Zuchteber, der den ganzen Tag ein so genanntes »Phantom« besteigen darf (muss), sein Leben ganz toll findet ...

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Facebookeintrag vom 26.9.2013

»Die Akte Aluminium ... «

Dieser gestern in 3Sat gesendete Film ist absolut empfehlenswert!
Wir alle benutzen dieses eigentlich in keinem lebenden Organismus vorkommende Metall – sei es in der Küche als Kochgeschirr oder als Verpackungsmaterial. Kaum ein Joghurt ohne Aludeckel und nicht zu vergessen die Getränkedosen! Es führt so gut wie kein Weg mehr an diesem Stoff vorbei. Auch als Baumaterial ist Aluminium überall anzutreffen, bei Gebäuden, Autos, Fahrrädern und vielem mehr.
Aber wussten Sie, dass es auch in Medikamenten, in Cremes, Sonnenschutzpräparaten, sogar in Deos und diversen weiteren Kosmetika zu finden ist?
Ist doch gut – oder? Alu hat viele tolle Eigenschaften, und seit der Beimengung von Aluminium hält das Deo sogar 48 Stunden frisch! Was also ist daran auszusetzen?
Forscher haben schon seit längerem herausgefunden, dass Aluminium schädlich im Organismus wirkt: Fische im Umkreis von Aluminiumwerken sterben, wenn Abwässer in die Flüsse gelangen, weil das Aluminium die Kiemen blockiert. Die Alzheimer Krankheit tritt gehäuft bei Menschen auf, die beispielsweise mit Magensäureblockern Aluminium in erhöhter Menge aufnehmen. Mit Aluminium in Impfstoffen gelangen weitere Alumengen in den Organismus. Allergien werden gefördert und im Deo sorgt Aluminium für Brustkrebs, der dann auch noch aggressiver ist und leichter streut, als man es sonst erwarten würde.
Ich möchte Ihnen diesen Film, den man noch in der Mediathek des Senders anschauen kann, wärmstens empfehlen. Hier erfährt man nicht nur, wie Aluminium gewonnen wird (und was schon dabei alles passieren kann), sondern auch, welchen Gefahren wir uns mit dem unüberlegten Gebrauch von Aluminium aussetzen. Selbstverständlich kommen auch die all das negierenden Lobbyisten zu Worte – aber das sollte uns letztendlich – wie immer – nur noch mehr bestärken, gut auf uns selbst auszupassen und zu schauen, welche Möglichkeiten uns zum aufmerksamen und weitestgehenden Vermeiden bleiben.
Meine Deos jedenfalls sind heute Vormittag alle im Müll gelandet und durch alufreie Alternativen ersetzt worden. Und meinen Joghurt werde ich wieder selbst herstellen und in Gläsern aufbewahren.
Bitte schauen Sie sich diesen Film (52 Min.) an und bilden Sie sich selbst ein Urteil.

Herzliche Grüße
Doris

zum Film in der 3Sat-Mediathek

Da 3Sat den Film leider in der Mediathek nicht mehr anbietet, hier noch ein weiterer Link:
http://trutube.tv/video/3118/Die-Akte-Aluminium



 

Xing-Beitrag vom 5.8.2013

»Mahlzeit!«

... so titelt der Spiegel in seiner Ausgabe vom 29.7.2013 – und weiter: »Die Lebensmittelproduktion ist zu einem globalisierten, hochindustrialisierten Wirtschaftszweig geworden. Sie bietet kostenoptimierte Waren an, die nur noch entfernt an Essen erinnern. Die Verbraucher ahnen nichts.«
Dieser empfehlenswerte Beitrag führt uns Lesern vor Augen, wie die scheinbar ach so gesunden, ach so natürlichen »Lebens«mittel in Wirklichkeit hergestellt werden: Nichts mit handgerührtem Joghurt, dem die buntbeschürzte und rotwangig-gesunde Bäuerin noch rasch eine Handvoll Erdbeeren hinzufügt. Und nichts mit den gesunden Kühen, die vor malerischer Kulisse auf der Weise in unserer schönen Heimat grasen, um uns dann ihre wertvolle Milch zu geben.
Alles Lug und Trug, sowohl mit den Erdbeeren als auch mit der Heimat und mit so vielem anderen!
Aus welchen Ländern in der ganzen Welt die meisten Rohstoffe für die Dinge kommen, die wir als Nahrungs- oder sogar als Lebensmittel im Supermarkt als regionale Produkte angeboten bekommen und was es mit den Zusatzstoffen mit den E-Nummern auf sich hat, verrät der Spiegel-Beitrag. Auch, welche wenigen Firmen den Kuchen unter sich aufteilen und warum eben diese Firmen lieber vorsichtig mit Informationen über ihre Produktion umgehen und uns Verbraucher über so vieles im Unklaren lassen.
Wir lesen auch, wie es um die Ausstattung mit Lebensmittelkontrolleuren in unserem Lande aussieht und welche »Sicherheit« uns diese Kontrollen geben können. Aber glücklicherweise gibt es auch Hinweise für den nicht alles duldenden Verbraucher, auf welchen Websites er sich über Warnungen und Skandale informieren kann.
übrigens: Eine Sonderseite macht »Appetit« auf die in vielleicht gar nicht mehr so ferner Zeit in unserer Pfanne bruzzelnden »Burger aus der Petrischale« – und wie weit die Forschung in dieser Richtung schon gediehen ist.
Insgesamt ist dies – wieder einmal – ein lesenswerter Beitrag, den ich Ihnen wärmstens empfehlen möchte.

Herzliche Grüße
Doris Paas

Zum Xing-Beitrag vom 5.8.2013



 

Facebookeintrag vom 18.7.2013

»Unser täglich Gift«

Ein sehr empfehlenswerter Film, der vorgestern in arte ausgestrahlt wurde! Alle die ihn nicht gesehen haben, können ihn unter diesem Link anschauen: Unser täglich Gift
Das Thema: Wie wirken Chemierückstände aus Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden in unseren Nahrungsmitteln? Wie wirken die diversen Zusatzstoffe, die in der EU als unbedenklich zugelassen sind? Mit dem ADI-Wert, der die (angeblich) täglich unbedenkliche Menge EINES Stoffes angibt, ist ja noch keine Aussage getroffen, denn was macht der Cocktail aller Stoffe zusammen, die wir täglich zu uns nehmen, mit unserem Körper und unserem Geist?
Und welche Stoffe gehen aus den Verpackungen, den Plastikbeschern und -flaschen in die enthaltenen Nahrungsmittel über, die wir dann aufnehmen?
Gibt es einen Zusammenhang dieser Stoffe mit chronischen Krankheiten wie Krebs, Entzündungen oder Schädigungen des Nervensystems?
Wie viel Sorgfalt wird bei der Zulassung der verschiedenen Substanzen aufgewendet, welche Gesichtspunkte spielen dabei eine Rolle? Wie ist die Verflechtung der Interessen der Mitglieder der Zulassungsgremien – dienen diese Wissenschaftler tatsächlich nur der Wissenschaft oder vielleicht auch der Industrie? Wie transparent sind die Zulassungsverfahren für die öffentlichkeit?
Wie sieht der Zusammenhang zwischen landestypischer Ernähung und Krankheiten in anderen Ländern (z.B. Indien) aus?
Durch diesen sehenswerten Film wurde (wieder einmal) ganz deutlich, dass nur wir alleine für unsere Gesundheit sorgen können – weder die Hersteller noch gar die Nahrungsmittel-Industrie sind an der Gesundheit der Verbraucher interessiert – einzig allein die eigene Gewinnmaximierung treibt sie an.
Machen Sie sich Ihr eigenes Bild – die knappen 2 Stunden sind eine gut investierte Zeit.

Viele Grüße
Doris Paas

Zum Facebookeintrag vom 18.1.2013



 

24.3.2013

... und wieder ein Beitrag über laktosefreie Produkte – diesmal auf »spiegel-online.de«:

Laktoseunverträglichkeit: Kampf mit dem Milchzucker

Dieser Beitrag auf spiegel-online enthält viele falsche Behauptungen, die ich nicht so einfach stehen lassen wollte. Bitte lesen Sie meinen aus Gründen der Zeichenbeschränkung in zwei Teile gesplitteten Kommentar »Schade – wieder nichts wirklich Neues« auf spiegel-online (Kommentare Nr. 76 und 77) oder direkt hier:

»Es ist schade, dass hier offensichtlich immer wieder einer vom anderen abschreibt, ohne wirklich einmal selbst korrekt zu recherchieren, bzw. ohne die wirklich relevanten Tatsachen herauszustellen und den weniger wichtigen den ihnen zustehenden Stellenwert zuzuweisen. Gerade vom Spiegel hätte ich mir hier Sorgfalt gewünscht.

Ja, es ist richtig, dass die meisten Menschen auf der Welt laktoseintolerant sind und wir hier bei uns »nur« aufgrund einer Genveränderung den Milchzucker (Laktose) auch noch im Erwachsenenalter vertragen. Somit ist schon einmal klargestellt, dass weder das eine (Laktosetoleranz) noch das andere (Laktoseintoleranz) besser oder schlechter ist oder gar einen Krankheitswert hat. Es beschreibt lediglich eine Eigenschaft – so wie beispielsweise die braune oder blaue Augenfarbe.

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22.3.2013

Heute ist der Weltwassertag

Eigentlich ist es sehr wenig Wasser, was wir täglich zum Trinken und zum Kochen benötigen: nur etwa 5 Liter. Dazurechnen müssen wir hier bei uns in Deutschland noch etwa 120 Liter für die persönliche Hygiene, für die Toilettenspülung und zum Wäschewaschen und Geschirrspülen – insgesamt also rund 125 Liter, die wir täglich verbrauchen – jeder von uns! Diese Menge wäre eigentlich nicht wirklich kritisch, aber ...

Es kommen zu dieser (aus unserer Sicht) kleinen Menge noch Unmengen an Litern dazu u.a. für die Landwirtschaft, für die Industrie und für unseren sonstigen Luxus.

Nur ein paar kleine Beispiele, wie viel Wasser wir noch zu dem o.a. Bedarf hinzurechen müssen: Allein die Herstellung eines Autos erfordert rund 400.000 Liter sauberes (!) Wasser. Ok, ein Auto kaufen wir nicht jeden Tag – es hält im Allgemeinen eine Zeit lang. Die Erzeugung eines Kilogramm Rindfleisch erfordert 15.000 Liter Wasser. Ja, die meisten von uns essen auch nicht ein Kilo Rindfleisch pro Tag. Die Herstellung eines Hamburgers jedoch verbraucht 2.500 Liter Wasser – überzeugt? Und es gibt Hunderte, nein Tausende von weiteren Beispielen, die belegen, wie und wo wir Wasser verbrauchen.

Auf der anderen Seite stehen viele Milliarden von Menschen auf der Welt, die nicht einmal die von der UN angegebene Menge von nur 50 Litern sauberes Wasser täglich zur Verfügung haben, um gesund zu bleiben.

Ich bitte uns alle, nicht nur heute am Weltwassertag, sondern immer bei unseren Handlungen den Wasserverbrauch im Hinterkopf zu behalten und verantwortungsbewusst mit dieser beileibe nicht uneingeschränkt zur Verfügung stehenden Ressource achtsam umzugehen. Fangen wir im Kleinen an und sparen dort, wo wir es gleich erkennen können (z.B. im Haushalt). Fahren wir fort, indem wir uns überlegen, für welche Nahrungsmittel bei der Erzeugung mehr und für welche weniger Wasser verbraucht wird und richten unseren Speiseplan vielleicht ein wenig danach aus. Als Faustregel gilt: die Herstellung tierischer Nahrungsmittel verbraucht mehr Wasser als die Herstellung pflanzlicher Produkte.

Wenn wir insgesamt unseren Verbrauch an Ressourcen überdenken und etwas sparsamer sind, können wir alle gemeinsam eine ganze Menge erreichen!

Aus Anlass des Weltwassertags möchte ich noch einmal auf meinen Blog-Beitrag vom 14.2.2013 aufmerksam machen und Sie alle dafür sensibilisieren, dass »Wasser und sanitäre Grundversorgung ein Menschenrecht und keine Handelsware sind!«

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen auf dieser Welt nicht nur heute ausreichend sauberes Wasser.

Herzliche Grüße
Ihre Doris Paas



 

26.2.2013


Konservierungsstoffe und –methoden: Gammel ade – Lebensmittel ohne Verfallsdatum?

Ein meiner Meinung nach sehr empfehlenswerter Beitrag über dieses Thema wurde am 21.2.2013 in 3Sat ausgestrahlt. In dem Film, der auch nachträglich noch in der Mediathek aufzurufen ist, erfährt man viel über die Möglichkeiten der Nahrungsmittelindustrie, verderbliche Lebensmittel haltbar zu machen, welche Stoffe oder Methoden welche Wirkungen auf den Konsumenten haben (können) und an welchen Alternativen gearbeitet wird.

Es kommt der mir ansonsten eher als radikal bekannte Lebensmittelchemiker Udo Pollmer zu Worte, der in diesem Beitrag erfreulich sachlich informiert. Und weiterhin nimmt der Buchautor Hans-Ulrich Grimm (»Vom Verzehr wird abgeraten«) Stellung zu den Praktiken der Hersteller und vergleicht diese mit den ursprünglichen Methoden, Mahlzeiten aus frischen Zutaten zuzubereiten.

Eine knappe Dreiviertelstunde, die sich absolut lohnt!

3Sat-Mediathek

Ihre Doris Paas



 
Sando Pferd

Facebookeintrag vom 19.2.2013

»Ich beziehe Stellung!«

Mit Geld spielt man nicht ...

dieser Werbespruch einer großen Versicherungsgesellschaft hat sich eingeprägt.


Aber mit der Gesundheit ganzer Völker darf man offensichtlich spielen – oder zumindest wird den immer wieder erfolgreichen Versuchen geldgieriger Hersteller von Nahrungsmitteln (die diese Bezeichnung kaum verdienen) nicht der wirksame Riegel vorgeschoben.

So wundert es (zumindest mich) wenig, dass Pferdefleischskandale, Dioxinskandale, Gammelfleischskandale und diverse weitere Skandale nicht abreißen: Jeder Politiker, der meint, etwas dazu zu sagen zu haben (wie viel das immer auch sei) – allen voran die diversen Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – legen hektischen Aktionismus an den Tag und verkünden, welche Maßnahmen sie ergreifen werden, damit solchen Machenschaften ein für alle Mal ein Riegel vorgeschoben wird.

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14.2.2013

Wasser als Handelsgut, an dem nur die Reichen teilhaben können?

Nein! Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht! Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!

Ich bitte Sie eindringlich, die Europäische Bürgerinitiative mit Ihrer online-Unterschrift zu unterstützen.

Mit einem Klick auf diesen Link gelangen Sie zu weiteren Informationen und zur online-Aktion.

Sollte die Weiterleitung nicht funktionieren, kopieren Sie bitte folgenden Link in das Adressfeld Ihres Browsers:
https://signature.right2water.eu/oct-web-public/index.do?oct_path=%2Fsignup.do&initiativeLang=de&oct_system_state=OPERATIONAL&oct_collector_state=true&currentLanguage=de

Ich bedanke mich ganz herzlich.

Ihre Doris Paas

Einen gleichlautenden Aufruf finden Sie auch auf meiner Facebook-Seite



 

Facebookeintrag vom 25.1.2013

Doris Paas proudly presents:

Mein erstes Video.


Dieses Video entstand in Zusammenarbeit mit »Mahlzeit.tv« – das Thema heißt »Laktose-Intoleranz – was ist das?«

Ihr seid alle herzlich eingeladen, es euch anzuschauen.

Viel Spaß und liebe Grüße

Doris Paas

Zum Facebookeintrag vom 25.1.2013



 

Facebookeintrag vom 18.1.2013

»Studie zur Ermittlung der Wirksamkeit von Probiotika zur Anhebung der Laktose-Toleranzschwelle«

Neben der Möglichkeit bei Laktose-Intoleranz verzehrte Laktose mit Laktase-Präparaten aufzuspalten und somit bekömmlich zu machen, gibt es seit einiger Zeit Präparate mit Probiotika, die damit beworben werden, die Laktose-Toleranzschwelle anheben zu können.

Hierzu habe ich in der Zeit von Juli bis Dezember 2012 eine Studie durchgeführt, um herauszufinden, ob dies tatsächlich eine Alternative zu Laktase-Präparaten darstellt.

Die Auswertung dieser Studie nun erstellt. Bitte lest hier das Ergebnis.

Ganz ausdrücklich möchte ich mich bei allen bedanken, die sich an dieser Studie beteiligt haben.

Ich hoffe, die gewonnenen Erkenntnisse und das gezogene Fazit hilft allen Menschen mit Laktose-Intoleranz weiter, die darüber nachdenken ob und ggf. welche Alternativen es zu der Einnahme von Laktase-Präparaten gibt.

Herzliche Grüße
Doris Paas

Zum Facebookeintrag vom 18.1.2013



 

21.12.2012

Frohe Festtage und einen guten Start in ein gesundes Jahr 2013

Liebe Besucher,

Ihnen allen wünsche ich friedliche und besinnliche Festtage und einen guten Start in ein gesundes Jahr 2013.

Auf diesem Wege bedanke ich mich auch ganz herzlich für die vielen wertvollen Gespräche, Denkanstöße und die offene und wunderbare Kommunikation. Allen Menschen, die mir ihr Vertrauen entgegengebracht und so viele positive Rückmeldungen und damit Bestätigung gegeben haben, sage ich vielen Dank. Gerne bin ich auch im kommenden Jahr wieder für Sie da.

Ihre Doris Paas



 

Facebookeintrag vom 9.11.2012

Nachdem ich nun seit einigen Jahren Menschen mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten berate und mittlerweile mein Spektrum um viele Themen erweitert habe, wurde es Zeit, eine separate Website für die »Praxis für Ganzheitliche Gesundheitsberatung und Prävention« ins Netz zu stellen.

Deshalb:


Doris Paas proudly presents: www.ganzheitliche-gesundheitsberatung.de

Seid alle ganz herzlich willkommen auf dieser Website – und natürlich gerne auch in meiner Beratungspraxis.

Liebe Grüße
Doris



 

Buchrezension bei Amazon.de vom 3.10.2012

Dr. Axel Vogelreuter: Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Exzellente Informationen für Fachleute


Auf den ersten Blick mag es irritieren: Kann ein Apotheker wirklich erschöpfend über Nahrungsmittelunverträglichkeiten informieren? Der zweite Blick, also der Blick ins gleichnamige Buch, beantwortet diese Frage mit einem eindeutigen »Ja«. Zumindest gilt dies für den auf dem Rückentext ausgelobten Adressatenkreis – für Fachleute wie Berater, Begleiter und Therapeuten, also für Leser, die bereits umfangreiches Vorwissen mitbringen und sich vor allem in der durchgängig gebrauchten Verwendung der Fachausdrücke auskennen.

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Fachbeitrag:

Oligosaccharid-Unverträglichkeit:
Wenn gesundes Essen Beschwerden verursacht

erschienen in der Zeitschrift »Naturarzt«
Ausgabe 9/2012 (22.8.2012)


Immer mehr Menschen haben Probleme nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel. Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle oder Verstopfung sind häufige, unliebsame Begleiter ihres Lebens. Eine Reihe von Unverträglichkeiten kann heute treffsicher diagnostiziert werden. Noch weitgehend unbekannt ist aber die Oligosaccharid-Unverträglichkeit, die eine mögliche Erklärung unklarer Beschwerden liefert.

Klicken Sie hier, um den kompletten Beitrag zu lesen



 

Buchrezension bei Amazon.de vom 18.8.2012

Hans-Ulrich Grimm: Vom Verzehr wird abgeraten
Sehr empfehlenswerte Lektüre – spätestens jetzt wissen wir Bescheid!


Der Titel »Vom Verzehr wird abgeraten« nimmt die Schussfolgerung des Autors zum Thema schon vorweg und unterstreicht die Gewichtigkeit des Themas. Auch der Untertitel »Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht« lädt zum Kauf des Buches ein, und spätestens der Klappentext »Gesunde Ernährung kann Ihre Gesundheit gefährden – wenn Sie der Werbung vertrauen ... « macht den kritischen Konsumenten noch neugieriger. Und er wird nicht enttäuscht: Das Buch informiert über die diversen Praktiken der Nahrungsmittelproduzenten, uns mit Gesundheitsversprechen für dumm zu verkaufen.

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Facebookeintrag vom 18.8.2012

»Laktose-Intoleranz eine Modeerscheinung? Zeit zu handeln!«

Gestern habe ich einen Vortrag zum Thema »Placebo – Nocebo« gehört. Ein guter Vortrag, in dem der Neurologe (selbst ausgewiesener »Schulmediziner«), dessen Name hier nichts zur Sache tut, eindrücklich geschildert hat, wie der Placebo- bzw. Noceboeffekt die Wirkung von Medikamenten und/oder Therapien beeinflussen kann. So weit, so gut.

Zur Veranschaulichung des Themas blendete er bei seiner Präsentation auch die den meisten von uns sicherlich bekannte Karte der Weltverteilung der Laktose-Intoleranz ein und informierte tatsächlich korrekt über die Entstehung der LI und auch darüber, dass diese Unverträglichkeit der Normalfall und eben keine Krankheit ist. Soweit immer noch gut.

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Sendung »Hauptsache gesund« im MDR-Fernsehen am 23.8.2012

»Hauptsache gesund – Milch«
mit Dr. med Franziska Rubin

Endlich einmal eine empfehlenswerte Sendung im ganzen Milch- und Laktose-Dschungel!


Zugegeben, das Thema dieser Sendung war diesmal nicht, wie bei den ganzen anderen Sendungen, die derzeit unseren Bildschirm überschwemmen, nur die Laktose-Intoleranz und die überhöhten Preise der laktosefreien Milchprodukte.

Dieser Beitrag war sehr viel umfassender und beleuchtete die Milch insgesamt.

Bitte lesen Sie den kompletten Kommentar.



 

Sendung »Markt« im WDR-Fernsehen am 6.8.2012

»Laktose: Wenn der Bauch sich bläht«

von Petra Storch

Zu diesem Beitrag habe ich am 22.8.2012 folgenden Kommentar gepostet, den Sie nach der Freischaltung durch den WDR an gleicher Stelle lesen können – bis dato 23.8.2012 – ist dies leider noch nicht geschehen.

Sie können den Kommentar auch hier aufrufen und lesen.



 

Facebookeintrag vom 10.8.2012
zu einem Beitrag in der Zeitschrift Freundin (Ausgabe 6/2012):

»Was kann ich noch essen«

Von Barbara Sonnentag

Der Beitrag in der »Freundin« befasst sich auf 3 Seiten (inkl. großformatigen Bildern) mit den Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten Gluten, Laktose, Fruktose und Histamin. Augenfällig aufgemachte Prozentzahlen spiegeln den Tenor des Beitrags: »30% glauben, an einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit zu leiden, die tatsächlichen Zahlen sind jedoch niedriger.« Und weiter: »30% reagieren schon auf geringe Mengen Fruktose mit Bauchschmerzen.« Allein schon diese Teaser zeigen die Ungenauigkeit der Recherche, vor allem aber die Stoßrichtung dieses Beitrags auf.

Vorab: Ich finde es gut, dass immer mehr Medien sich des Themas »Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten« annehmen und versuchen, auch die Nicht-Betoffenen aufzuklären und bei ihnen Verständnis für die Probleme zu wecken (die Betroffenen haben sich ohnehin meistens damit befasst und sind mehr oder weniger informiert).

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Tagesspiegel, 6.8.2012:

»Wenn Milch auf den Magen schlägt«

Von Philipp Alvares
Rund 15 Prozent der Bevölkerung sind von einer Laktoseintoleranz betroffen. Der Markt für Spezialprodukte wächst jährlich um rund 20 Prozent. Doch Experten warnen: Viele Angebote sind teuer – und überflüssig.
Hier gelangen Sie zu dem Artikel:

Kommentar:
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Verbraucherzentrale Hamburg, 6.8.2012:

»Weniger Laktose für teuer Geld«

Laktosefreie Lebensmittel sind teuer und in vielen Fällen überflüssig. Unser Marktcheck ergab, dass von Laktoseintoleranz betroffene Menschen durchschnittlich 2,4-mal so viel für Lebensmittel zahlen müssen, die als laktosefrei deklariert sind. Und das, obwohl viele Produkte von Natur aus ohnehin gar keinen oder nur sehr wenig Milchzucker enthalten.
Hier gelangen Sie zu dem Artikel:

Offener Brief an die Verbraucherzentrale Hamburg

von Laura Camprubi, Stefanie Gieche, Steffi Kochtrotz, Doris Paas und Julia Stüber

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse haben wir Ihren Marktcheck zu laktosefreien Lebensmitteln gelesen. Wir sind mehrere Bloggerinnen und Autorinnen, die alle selbst von Laktose-Intoleranz und anderen Allergien und Unverträglichkeiten betroffen sind. Leider finden wir – aus Betroffenensicht –, dass Ihr Artikel an einigen Stellen nicht hilfreich ist.
Bitte lesen Sie hier weiter: